LIPPSTADT – Die Reformation in Westfalen ist Thema der Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen, die vom 30. bis 31. Oktober im Kulturraum Jakobikirche in Lippstadt stattfindet. Durch die Vielfalt der Territorien und Städte auf dem westfälischen Gebiet seien ganz unterschiedliche Reformationstypen nachzuweisen, heißt es in der Einladung. Die Tagung wolle Kontinuitäten und Brüche zum Erbe des Spätmittelalters aufzeigen. Dabei werden die Themenfelder „Krise und Reform“, „Übergänge zur Reformation“ und „Die Reformation als Zäsur“ beleuchtet. Neben der Entwicklung der Frömmigkeit in den Klöstern geht es etwa um Veränderungen im Selbstverständnis von Adel und städtischer Bevölkerung sowie um Fragen von Obrigkeit und Kirchenordnung.
Die Leitung der Tagung haben Professor Werner Freitag und Professor Wilfried Reininghaus. UK
• Weitere Informationen: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Historische Kommission für Westfalen, E-Mail: hiko@lwl.org, Telefon (02 51) 591-4720, Internet: www.hiko-westfalen.de.