Hausärzte: FFP2-Masken im Winter sind sinnvoller Schutz

Gerade für vulnerable Gruppen sind Masken immer noch empfehlenswert, sagt der Bundesvorsitzende der Hausärzte. Auch Gesunde hätten dadurch keine Nachteile.

Eine dicke Jacke und eine Maske – das ist auch in diesem Winter eine gute Idee, sagen Ärzte
Eine dicke Jacke und eine Maske – das ist auch in diesem Winter eine gute Idee, sagen Ärzteimago images/Robert Poorten

Berlin. Angesichts einer Zunahme von Atemwegserkrankungen raten deutsche Hausärzte für den Winter zum Tragen von FFP2-Masken. „Eine vernünftig sitzende FFP2-Maske verringert die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Reihe von Atemwegserkrankungen zu infizieren“, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Markus Beier, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Aus medizinischer Sicht sei es daher gerade für sogenannte vulnerable Gruppen sinnvoll, „sich auch in diesem Winter in Innenräumen mit einer Maske zu schützen“.

Durch das Tragen einer Maske werde das Immunsystem nicht geschwächt, erklärte Beier. Ein erwachsenes, voll entwickeltes Immunsystem verlerne nicht innerhalb kurzer Zeit, mit bestimmten Erregern umzugehen. Wenn man einen Winter lang eine Infektion verhindere, heiße das nicht automatisch, dass man in dem Jahr darauf zwei durchmachen müsse. „Unser Immunsystem ist ein komplexes System, das sich nicht durch das Tragen einer Maske aus dem Tritt bringen lässt“, unterstrich der Mediziner. (epd)