Gottesdienst im Restaurant soll feste Institution werden

Bei Gyros und Griechischem Salat über Gott reden – nach dem Erfolg zur Premiere kommt der Gottesdienst regelmäßig.

Bei einem Griechischen Salat wird in Stavenhagen über Gott diskutiert
Bei einem Griechischen Salat wird in Stavenhagen über Gott diskutierthitestorm / Fotolia

Stavenhagen. Der erste Gottesdienst im Restaurant in Stavenhagen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist auf eine gute Resonanz gestoßen. "Es war toll", sagte die evangelische Gemeindepastorin Melanie Dango auf epd-Anfrage. 60 Plätze waren eingedeckt, 57 Menschen kamen. Einige Teilnehmer habe sie noch nicht gekannt. Die Schwelle, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen, sei offensichtlich niedriger, als in die Kirche zu gehen. Sie habe positive Reaktionen gehört von den Teilnehmern und immer wieder die Frage, wann der nächste Gottesdienst im Restaurant stattfindet.
Geplant sei, das neue Gottesdienstformat "Koinonia17" zu einer festen Institution zu machen und etwa zwei bis drei Mal pro Jahr dazu einzuladen, sagte die Pastorin. Das Wort "Koinonia" stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Gemeinschaft" oder "Versammlung". Die 17 in "Koinonia17" steht für den Beginn der Veranstaltung um 17 Uhr im Saal des Griechischen Restaurants "Aristo im Kutzbach" in Stavenhagen.
Unter dem Motto "Gemeinschaft, Gebet, Gott, Gesang, Gyros" waren alle Interessierten herzlich eingeladen. Thema des Gottesdienst war "Jesus Christus als Licht der Welt". Es ging um Licht, Dunkelheit oder Ausgebranntsein. Eine kleine Band spielte, und die evangelische Kirchengemeinde lud auch zu Gyros und Pommes ein. Zum Abschluss konnten in einer Art Lichtprozession Teelichter nach vorn gebracht werden. (epd)