Göttinger Pastorin startet Aktion „Faces for Peace“ auf Instagram

Sie will den schrecklichen Nachrichten des Kriegs etwas entgegensetzen: „Faces for Peace“ heißt die Aktion, für die Christina Ernst ihren Instagram-Kanal zur Verfügung stellt.

Auf Instagram ist Joesphine Teske unter @seligkeitsdinge_ zu finden Foto: Pixabay
Auf Instagram ist Joesphine Teske unter @seligkeitsdinge_ zu finden Foto: Pixabay

Göttingen. Die Göttinger Pastorin Christina Ernst hat wegen des andauernden Krieges in der Ukraine eine Mitmach-Aktion auf Social Media gestartet: „Faces for Peace“ auf ihrem Instagram-Kanal. Sie wolle „den schrecklichen Nachrichten über Krieg und Gewalt positive Kommunikation entgegensetzen, dem Schrecken nicht das Feld überlassen“, sagt die Theologin.

Auf ihrem Instagram-Kanal christina.auf.der.spur, auf dem sie auch über ihr Leben als blinde Pastorin erzählt, will Ernst in den kommenden Wochen regelmäßig Menschen mit ihren Gedanken und ihrem Einsatz für den Frieden vorstellen. Im Rahmen der Aktion sind bereits zwei Pastorinnen zu Wort gekommen: Anna Katharina Diehl ist regelmäßig im Libanon unterwegs und macht auf die prekäre Lage des Landes aufmerksam, Ute Caspers berichtet über ihr Engagement in Friedensdiensten im Ausland und über Alternativen zu Gewalt in Gefängnissen.

An die Kraft des Friedens geglaubt

„Ich selber denke oft, mein eigener Beitrag für Frieden, Nachhaltigkeit oder Mitmenschlichkeit ist so klein“, sagte Ernst weiter. Aber sie erlebe, wie viele Menschen sich an ihren jeweiligen Orten engagierten: Mit alltäglichen Entscheidungen wie dem Vermeiden von Plastikverpackungen beim Einkauf, mit kreativen Ideen oder professionellem Einsatz im Beruf. „Frieden hat viele Gesichter. Auf Instagram zeige ich einige davon, damit wir einander Mut machen, an die Kraft des Friedens zu glauben und daran, dass unser Verhalten einen Unterschied für das große Ganze macht.“

Pastorin Christina Ernst Foto: Martina Schwager / epd
Pastorin Christina Ernst Foto: Martina Schwager / epdepd-bild / Martina Schwager

Die Aktion „Faces for Peace“ stehe allen Menschen offen, hieß es. Wer mitmachen wolle, könne ein kurzes Video, eine Audioaufnahme oder einen Text mit Foto an christina.ernst@evlka.de schicken.