Um den Kampf um Selbstbehauptung von sechs Mädchen rund um den Globus geht es im diesjährigen Eröffnungsfilm der FrauenFilmTage Tübingen. Der deutsche Film „Girls don’t cry“ erzähle Geschichten von Widerstandskraft, Resilienz und inspirierendem Mut aus Chile, Südkorea, Serbien, Tansania, Großbritannien und Deutschland, teilten die FrauenFilmTage am Dienstag mit. Insgesamt zehn vielfach prämierte Spiel- und Dokumentarfilme aus elf Ländern werden bei dem Festival vom 25. Februar bis zum 1. März im Kino Museum sowie im Deutsch-Amerikanischen Institut (d.a.i.) Tübingen gezeigt. Außerdem sind Publikumsgespräche mit Filmschaffenden und Aktivistinnen geplant.
Die Filme, etwa aus dem Iran, Kenia, Georgien, Afghanistan oder den USA böten „intensive Einblicke“ in „beeindruckende Frauenleben“, hieß es weiter. Sie veranschaulichten „Widerstand und Empowerment angesichts patriarchaler Gewaltstrukturen, Zwangsheirat, sexualisierter und psychischer Gewalt oder Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen“ und beleuchteten dabei „erfolgreiche Kämpferinnen für sexuelle, reproduktive und politökonomische Rechte“.
Organisiert werden die 7. FrauenFilmTage von der Städtegruppe von Terre des Femmes Tübingen/Reutlingen in Kooperation mit dem d.a.i., dem Kino Museum, der Stabsstelle für Gleichstellung der Stadt Tübingen, dem FrauenNetzwerk 8. März und den Filmtagen Tübingen. (0018/06.01.2026)