Faltblatt gibt Infos für Besucher von Kirchen

Die Schrift „Herzlich willkommen in unserer Kirche“ ist in sechs Sprachen erschienen. Sie richtet sich an viele unterschiedliche Gruppen.

Hamburg. Die Nordkirche hat ein Faltblatt mit Basisinformationen für Besucher von Kirchen veröffentlicht. Die Schrift "Herzlich willkommen in unserer Kirche" ist in sechs Sprachen erschienen. Das Blatt gibt es ab sofort für alle 1.000 Kirchengemeinden sowie kirchliche und diakonische Einrichtungen in der Nordkirche. Die erste Auflage beträgt 30.000 Exemplare, teilte die kirchliche Pressestelle am Mittwoch in Hamburg mit. Die Basisinfos sind geeignet für Besucher von Gottesdiensten und Andachten, Passanten, Touristen, Schüler, Musik- und Kunstliebhaber sowie Einkehr- und Hilfesuchende, hieß es.
Gemeinsam haben das Amt für Öffentlichkeitsdienst und das Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche das Faltblatt herausgegeben. Kurze Texte erklären die Bedeutung von Altar, Kreuz, Bibel, Taufstein und Kanzel. Auch Ausrichtung und Aufbau einer Kirche sowie die Bedeutung der Kirchenmusik werden erläutert. Das Faltblatt erscheint zunächst auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch und Farsi. Bei Bedarf sind weitere Übersetzungen geplant, hieß es.

"Kirche erzählt vom Glauben"

Nach den Worten von Landesbischof Gerhard Ulrich "ist die Kirche der Ort, an dem Christen zum Gebet und zum Gottesdienst zusammenkommen". "Die Architektur einer Kirche und die Dinge, die man in ihrem Innenraum findet, erzählen vom christlichen Glauben", hebt der Landesbischof im Geleitwort an die Kirchenbesucher hervor. Jahr für Jahr kommen hunderttausende Menschen in die über 1.800 Kirchen und Kapellen im Bereich der Nordkirche in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Landesbischof Ulrich ist auch Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).
Konzipiert wurde das Faltblatt von Nahostreferentin Hanna Lehming (Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche) und Jörn Möller, Theologischer Referent im Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche (AfÖ). Die Mediengestalter des Evangelischen Presseverbands, zu dem auch die Evangelische Zeitung gehört, setzten die Ideen gestalterisch um. (epd)