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Erzbistum Freiburg und Stiftung geben 80.000 Euro für Myanmar

Bittere Kälte, keine festen Unterkünfte, gesundheitsgefährdete Schwangere: Mit Mitteln aus dem Erzbistum Freiburg sollen Nothilfe und Bildungsarbeit in Myanmar unterstützt werden.

Für Nothilfeprojekte in Myanmar stellen das Erzbistum Freiburg und eine Privatstiftung 80.000 Euro bereit. Die Gelder werden für Schulen in Flüchtlingslagern, für die Verteilung von Lebensmittel und Medikamenten sowie für Winterhilfen in dem südostasiatischen Staat verwandt, wie das Erzbistum am Mittwoch mitteilte. Koordiniert werden die Hilfsprojekte von kirchlichen Partnern vor Ort, vor allem im Bistum Loi-kaw. Projektpartner waren vor kurzem zu Gast in Freiburg.

Laut Erzbistum Freiburg leiden die Menschen in vom Militär autoritär regierten Myanmar unter Gewalt und Chaos. Tausende sind auf der Flucht. Viele Binnenvertriebene in Loi-kaw lebten in provisorischen Unterkünften, die kaum Schutz vor den aktuell besonders niedrigen Temperaturen bieten. Besonders gefährdet seien Schwangere und ältere Menschen. Ziel der Hilfen sei es auch, warme Kleidung, Brennstoffe zum Heizen sowie Winterdecken zu verteilen.

Den Angaben zufolge stammen 35.000 Euro vom Erzbistum Freiburg und 45.000 Euro von der Hedwig-und-Bernhard-Schilli-Stiftung.