Der Förderverein des Max-Samuel-Hauses lädt am 25. Januar (14 Uhr) dazu ein, die Rostocker „Denksteine“ zu reinigen, die an in der NS-Zeit ermordeten Rostocker Jüdinnen und Juden erinnern. Anlass für die Reinigungsaktion ist der internationale Holocaust-Gedenktag am 27. Januar, wie das Max-Samuel-Haus am Dienstag mitteilte. Wer sich am Reinigen der Erinnerungszeichen beteiligen möchte, wird gebeten, Putzutensilien wie Topfschwamm, Gemüsebürste und Lappen mitzubringen.
Bis Ende 2025 wurden in Rostock 93 Denksteine an den letzten bekannten Wohnorten der Ermordeten verlegt. Etwa 100 Frauen, Kinder und Männer waren laut Mitteilung von der Shoa in Rostock bis 1945 betroffen. Die meisten von ihnen wurden ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort ermordet.