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Ehemaliger Bremerhavener Superintendent Ratschow gestorben

Der frühere Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bremerhaven, Ernst-Michael Ratschow, ist am 23. Dezember im Alter von 84 Jahren gestorben. Er leitete von 1981 bis zu seinem Ruhestand 2006 den Kirchenkreis, wie die Sprecherin des Sprengels Stade, Sonja Domröse, am Dienstag mitteilte. Die Trauerfeier am Freitag (2. Januar) um 14 Uhr in der Bremerhavener Christuskirche wird Ratschows Nachfolgerin, Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder, halten.

Ratschow wurde am 1. März 1941 in Rostock geboren. Er studierte Philosophie und Theologie und schloss sein Studium in Göttingen ab. Nach seinem Vikariat trat er seine erste Pfarrstelle an der St.-Sixti-Kirche in Northeim an, bevor er an die St.-Marien-Kirche nach Göttingen wechselte. Von dort wurde er mit 40 Jahren als Superintendent nach Bremerhaven berufen.

Wendorf-von Blumröder würdigte Ratschows Engagement für die Einrichtungen im Kirchenkreis und die Partnerschaft mit der südafrikanischen Kirchengemeinde Umlazi. Außerdem habe sein großes Interesse dem Diakonischen Werk, der Seemannsmission und der Kirchenmusik gegolten. Ernst-Michael Ratschow hinterlässt seine Ehefrau Veronika Ratschow sowie drei Töchter und deren Familien.