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Diakonie übernimmt Vorsitz bei der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) hat turnusgemäß den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen für die nächsten zwei Jahre übernommen. „Soziale Gerechtigkeit kann es nur mit einer starken Wohlfahrtspflege in unserem Land geben“, betonte der scheidende LAG-Vorsitzende Hartmut Krabs-Höhler vom Deutschen Roten Kreuz Landesverband Nordrhein am Freitag in Düsseldorf.

Die neue Vorsitzende, Diakonie-Vorständin Kirsten Schwenke, forderte, benachteiligte und von Armut betroffene Menschen stärker in den Blick zu nehmen. Sie kündigte an, die Wohlfahrtspflege werde bei den Reformen des Sozialstaats etwa bei Bürgergeld, Pflege, Behindertenhilfe, Kitas oder OGS genau hinschauen.

In der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich die 16 Spitzenverbände der Diakonie, der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt, des Paritätischen, des Deutschen Roten Kreuzes und der Jüdischen Gemeinden zusammengeschlossen. Zusammen beschäftigen sie nach eigenen Angaben etwa 750.000 Mitarbeitende und erreichen mit ihren Einrichtungen jährlich rund sechs Millionen Menschen.