Insgesamt 125 Projekte der Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt sind 2025 von Bund und Land gefördert worden. Wie das Landesverwaltungsamt in Halle (Saale) am Freitag mitteilte, wurden dafür mehr als 20 Millionen Euro Landesmittel und nahezu 13 Millionen Euro vom Bund bewilligt. Dadurch seien Gesamtinvestitionen von rund 50 Millionen Euro in Kulturdenkmale im Land ausgelöst worden. Dies seien „wichtige Impulse für den Erhalt des kulturellen Erbes“.
Ein Großteil der Projekte wurde von Kommunen und Institutionen wie Stiftungen beantragt. Aber auch private Eigentümer leisteten „durch ihr persönliches Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Gedächtnisses“, sagte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye (CDU). Private Eigentümer realisierten 30 Sanierungsvorhaben.
Zu den geförderten privaten Denkmalen gehörten unter anderem der Bahnhof Magdeburg‑Neustadt, die Bockwindmühle Osterweddingen (Landkreis Börde) oder die Kapelle des Wasserschlosses Hemsendorf bei Jessen (Landkreis Wittenberg). Auch die denkmalgerechte Sanierung des historischen Festsaals im Studiokino am Moritzplatz in Magdeburg und innovative Projekte wie die energetische Sanierung der historischen Wassermühle Chörau (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) oder der Einsatz von denkmalverträglichen Solaranlagen, beispielsweise in Oranienbaum‑Wörlitz (Landkrreis Wittenberg), wurden unterstützt.