Das Gewächshaus einrichten: Darauf sollten Gartenfreunde achten

Ein eigenes Gewächshaus ist für viele Hobbygärtner ein Traum, den sie sich früher oder später erfüllen möchten. Nicht nur im gewerblichen Bereich, sondern auch in privaten Gärten sind Gewächshäuser überaus beliebt, um zahlreiche verschiedene Pflanzen und Blumen anzubauen und gedeihen zu lassen.

Mit dem Bau einer entsprechenden Vorrichtung im eigenen Garten ist es aber längst noch nicht getan: Nur ein angemessen eingerichtetes und ausgestattetes Gewächshaus kann seine Funktion wie geplant erfüllen und seinem Besitzer Freude bereiten.

Die richtige Erde spielt eine entscheidende Rolle im Gewächshaus

Wer ein neues Gewächshaus etwa von gewaechshauscentrum.de erworben hat, möchte dies natürlich nach dem Kauf und dem Errichten möglichst schnell einrichten und dann mit dem Gärtnern loslegen. Ähnliches gilt aber auch, wenn sich die Wintersaison naht und das bereits vorhandene und genutzte Gewächshaus für einen Neustart in der kommenden Saison geleert wurde. Abhängig davon, welche Pflanzen im Gewächshaus angesiedelt werden sollen, muss die passende Blumenerde gewählt werden. Sollen sogenannten Schwachzehrer im Gewächshaus wachsen, genügt sogar nährstoffarme Erde. Starkzehrer wie Gurken oder Tomaten dagegen benötigen einen besonders nährstoffreichen Boden. Jede Pflanze hat bezüglich der Erde ihre ganz eigenen Ansprüche, über die sich Hobbygärtner vor dem Einrichten des eigenen Gewächshauses unbedingt informieren sollten. Grundsätzlich ist Universalerde mit einem hohen Humusgehalt eine gute Wahl für den vielseitigen Einsatz. Der Boden darf dabei weder zu lehmig, noch zu trocken ausfallen, um eine optimale Wasserversorgung der Pflanzen zu ermöglichen.

Die Erreichbarkeit der Beete wird über Gehwege gewährleistet

In einem Gewächshaus werden unterschiedliche Blumen und Pflanzen in verschiedenen Bereichen angepflanzt und betreut. Abhängig von der Größe des Gewächshauses kann es sich dabei um eine größere Anzahl von Beeten handeln, die teilweise recht komplex angeordnet sind. Es ist beim Gestalten der Gewächshauseinrichtung sehr wichtig, dass ausreichend Gehwege zur Verfügung stehen, über die alle Beete bequem erreicht werden können. Diese sollten funktional angelegt sein und breit genug ausfallen, um etwa auch eine Schubkarre durch das Gewächshaus schieben zu können. Als Faustregel gilt in diesem Zusammenhang, dass der Mittelgang mindestens 50 cm breit sein sollte. Die Nebenwege können schmaler ausfallen, sollten aber in jede Ecke des Gewächshauses reichen. Als Materialien für die Wege empfehlen sich Schotter oder Pflastersteine mit einer rauen Oberfläche. Diese ist dringend anzuraten, da es im Gewächshaus allgemein feucht ist und Rutschgefahr besteht.

Grundbeet, Bankbeete, Regale: Diese Beetformen stehen zur Auswahl

Klassischerweise werden im Gewächshaus sogenannte Grundbeete verwendet, die sich auf dem Boden befinden und sich auch für Pflanzen eignen, deren Wurzeln tiefer in das Erdreich ragen. Für den Gärtner können Grundbeete aber eine körperliche Herausforderung werden, denn das Herunterbeugen kann auf Dauer Rückenprobleme verursachen oder verstärken. Eine Alternative stellen zum Beispiel Bankbeete oder Gewächshausregale dar. Diese lassen sich in einer komfortablen Höhe anbringen und ermöglichen auch das optimale Ausnutzen des zur Verfügung stehenden Raumes. Besonders für Kräuter sind Gewächshausregale eine gelungene Unterbringung. Auf Gewächshaustischen lassen sich Töpfe und Kübel aufstellen und ebenfalls ohne Bücken erreichen. Sollen im Gewächshaus auch Rankepflanzen wachsen, empfiehlt sich der Einsatz von Rankhilfen wie Rankgittern, die sich fest im Grundbeet verankern lassen.