Das Besucherzentrum am Hamburger Michel nimmt Gestalt an

Das Wahrzeichen der Stadt hat angebaut: Am Fuße der Hamburger Hauptkirche ist ein neues Besucherzentrum entstanden. Wann der Betrieb losgehen soll.

Der Bau des Besucherzentrums „Powalla Forums“ an der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis schreitet voran. Am Dienstag (26.04.2022) ist ueber dem Eingang des kuenftigen Besucherzentrums der Schriftzug „Powalla Forum – Besucherzentrum Sankt Michaelis“ in Edelstahl-Lettern ueber der Eingangstuer angebracht worden. Mit dem Namen wuerdigt der Michel die beiden Maezene Guenter und Liselotte Powalla. Das Paar hatte zu Lebzeiten 2009 ueber seine Stiftung die Sanierung von Kirche und Orgel massgeblich ermoeglicht, die Finanzierung des Besucherzentrums erfolgt jetzt ebenfalls ueber die Stiftung, ausserdem ueber Bundesmittel. (Siehe epd-Meldung vom 26.04.2022)
Der Bau des Besucherzentrums „Powalla Forums“ an der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis schreitet voran. Am Dienstag (26.04.2022) ist ueber dem Eingang des kuenftigen Besucherzentrums der Schriftzug „Powalla Forum – Besucherzentrum Sankt Michaelis“ in Edelstahl-Lettern ueber der Eingangstuer angebracht worden. Mit dem Namen wuerdigt der Michel die beiden Maezene Guenter und Liselotte Powalla. Das Paar hatte zu Lebzeiten 2009 ueber seine Stiftung die Sanierung von Kirche und Orgel massgeblich ermoeglicht, die Finanzierung des Besucherzentrums erfolgt jetzt ebenfalls ueber die Stiftung, ausserdem ueber Bundesmittel. (Siehe epd-Meldung vom 26.04.2022)epd-bild/Philipp Reiss

Hamburg. Der Bau des neuen Besucherzentrums am Hamburger Michel schreitet voran. Jetzt haben Arbeiter ist über dem Eingang den Schriftzug „Powalla Forum – Besucherzentrum Sankt Michaelis“ angebracht. Michel-Geschäftsführer Thorsten Schulze kündigte ein „Kauferlebnis“ im Michel-Shop sowie filmische „Geheimnisse“ der Kirche an einem fünf Meter hohen Medienturm an.

„Heute wird erstmals der Name des Besucherzentrums in der Öffentlichkeit sichtbar“, freute sich Hauptpastor Alexander Röder über die Anbringung der Edelstahl-Buchstaben. Das Powalla-Forum entsteht an der Südwestecke des Kirchplatzes. Es findet seinen Platz in einem ehemaligen, komplett entkernten Pastorats-Gebäude aus den 1950er-Jahren sowie in einem daneben errichteten Neubau mit grauer Naturstein-Außenfassade. Alle Bereiche des aus zwei Ebenen bestehenden Komplexes werden barrierefrei sein.

Medienturm zeigt Michel-Geheimnisse

Im neuen Michel-Shop auf der oberen Ebene wird es neben Andenken auch Tickets und Konzertkarten zu kaufen geben. Der fünf Meter hohe Medienturm auf der unteren Ebene wird mit LED-Displays bestückt, auf denen sich Filme abspielen lassen. „Wir wollen darauf die Geheimnisse von St. Michaelis zeigen“, verriet Schulze und kündigte an, dass vom Medienturm aus künftig die Kirchenführungen starten werden.

So soll es im Besucherzentrum bald aussehen: Michel-Geschäftsführer Thoesten Schulze (li.) und Hauptpastor Alexander Röder zeigen es Foto: Philipp Reiss /epd
So soll es im Besucherzentrum bald aussehen: Michel-Geschäftsführer Thoesten Schulze (li.) und Hauptpastor Alexander Röder zeigen es Foto: Philipp Reiss /epdepd-bild/Philipp Reiss

Röder freute sich besonders darüber, dass das alte Pastorats-Gebäude erhalten bleiben konnte. Lediglich der Pfarrgarten mitsamt Bäumen habe weichen müssen. Man werde aber die gleiche Anzahl an Bäumen neu anpflanzen, so der Hauptpastor.

Pro Jahr besuchen bis zu 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt den Michel. Insbesondere im Sommer führt das bislang zu langen Schlangen vor dem Haupteingang und in der Turmhalle. Deshalb werden alle Serviceangebote künftig im neuen Besucherzentrum gebündelt. Das Powalla-Forum soll spätestens im zweiten Halbjahr 2022 eröffnet werden.


Lesen Sie auch
Ein Norweger an der Michel-Orgel – Magne H. Draagen ist neuer Organist
Jetzt kommt der neue Michel-Honig


Mit dem Namen würdigt der Michel die beiden Mäzene Günter und Liselotte Powalla. Das Paar hatte zu Lebzeiten 2009 über seine Stiftung die Sanierung von Kirche und Orgel maßgeblich ermöglicht. Die Finanzierung des Besucherzentrums erfolgt jetzt ebenfalls über die Stiftung sowie über Bundesmittel. (epd)