Bistum und Kirchenkreis bieten Gottesdienste für Sehbehinderte

Einmal pro Monat finden die Gottesdienste statt – abwechselnd in evangelischer und katholischer Kirche. Schon bald geht die Premiere über die Bühne.

Annette Zöpf / epd

Osnabrück. Der evangelische Kirchenkreis und das katholische Bistum in Osnabrück haben eine gemeinsame Initiative für Menschen mit Sehbehinderung gestartet. Unter dem Motto „Glauben hörbar machen“ bieten sie jeweils am dritten Samstag im Monat ab 18.15 Uhr spezielle Gottesdienste an, teilen beide Institutionen mit.

Sie finden abwechselnd in der evangelischen Marienkirche und in der katholischen Kleinen Kirche statt. Zuvor soll es ab 17 Uhr Gelegenheit geben, die Kirchen zu erkunden. Start ist an diesem Samstag, 19. Februar, in der Marienkirche. Das Vorbereitungsteam kooperiert mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband und den Evangelischen Fachschulen für Heilpädagogik in der Stadt. Gesucht werden noch sogenannte „Assistenzschenker“, die den Menschen mit Sehbehinderung Hilfestellung leisten. (epd)