Gottes Zusage ist nach den Worten des Oldenburger Bischofs Thomas Adomeit mehr als eine persönliche Beruhigung. „Seine Hoffnung will hineinleuchten in das, was uns in den Nachrichten Angst macht und unsere Städte und Dörfer belastet“, sagte der evangelische Theologie am vierten Adventssonntag im Radiogottesdienst, der von NDR Info und WDR 5 live aus Steinfeld (Kr. Vechta) übertragen wurde.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Perfekt unperfekt – Gott sagt Ja“. In seiner Predigt betonte Adomeit, dass Gott „Ja“ sage zu den „perfekt unperfekten“ Menschen. Die Menschen trügen etwas von dieser Wahrheit in sich: „Gottes Ja gilt nicht den Perfekten. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Dieses Ja, das Gott in Jesus gesprochen habe, sei „stärker als alles, was diesem Leben widerspricht“. Es solle „so hell werden, dass andere es spüren: in unserer Art, miteinander zu reden, einander beizustehen, für Gerechtigkeit und Frieden einzustehen“, sagte Adomeit. So könne jeder an seinem Ort „ein kleines Stück dazu beitragen, dass die Welt heller wird und das Licht von Weihnachten weiterleuchtet“.