Biker rollen zum Gottesdienst an

Bis zu 30.000 Besucher erwarten die Organisatoren zum Motorrad-Gottesdienst – wenn das Wetter stimmt. Der anschließende Konvoi schlägt eine neue Route ein.

Hamburg. Der traditionelle Hamburger Motorrad-Gottesdienst (MOGO) im Michel soll in diesem Jahr am 11. Juni gefeiert werden. Unter dem Motto "Ankommen" werden wieder um die 30.000 Besucher erwartet, kündigte MOGO-Pastor Lars Lemke (54) an. Der Hamburger MOGO gilt als größter Motorrad-Gottesdienst weltweit. Getragen wird er von rund 200 Ehrenamtlichen.
Für den anschließenden Konvoi gibt es in diesem Jahr eine neue Strecke. Bedingt durch die Bauarbeiten auf der A7 gab es keine Genehmigung mehr für die Fahrt nach Kaltenkirchen. "Neues Ziel ist Möbel Kraft in Buchholz in der Nordheide (Niedersachsen)", sagte Lemke. Dies hat zur Folge, dass sich die Aufstellung der Bikes verändert. Die Spitze des Konvois ist nun am Rödingsmarkt. Start ist gegen 14 Uhr in Richtung Deichtortunnel und Elbbrücken über die A1 bis zur Abfahrt Dibbersen. Bei Möbel Kraft in Buchholz werden die Biker zu einem Fest erwartet.

Größter Biker-Gottesdienst weltweit

Die Vorbereitungen für den MOGO laufen derzeit auf Hochtouren. "Wir sorgen für Essen und Getränke, für Musik und Unterhaltung, Info und Gespräche wie schon seit über 30 Jahren", kündigte Lemke an. Gemeinsam mit sechs Helfern gestaltet der Theologe den Gottesdienst. Das MOGO-Team hofft auf schönes Wetter. "Im vergangenen Jahr hat es geschüttet, da kamen so um die 18.000 Biker", sagte Lemke dem epd.
Der Pastor verwies auch auf die Aktion "Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht". Besucher können sich am 11. Juni als Vorbilder für andere Verkehrsteilnehmer mit der "starken Botschaft" fotografieren lassen. Damit wird die Mitmachaktion des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates fortgesetzt. Der MOGO ist mit bis zu 30.000 Besuchern die größte Veranstaltung seiner Art weltweit. Veranstaltet wird er vom Verein "MOGO Hamburg – in der Nordkirche". Seit November 2014 trägt MOGO-Pastor Lars Lemke die Verantwortung. (epd)