Eine Ausstellung „Müll zu Mode“ ist seit Freitag in Erfurt im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu sehen. Für das Projekt von Mitarbeitern und Beschäftigten des Vereins Diakonie Doppelpunkt aus Mühlhausen seien aus Abfällen 18 verschiedene Outfits designt und hergestellt worden, teilte eine Kirchensprecherin am Freitag mit.
In der Ausstellung werde eine Auswahl der Entwürfe präsentiert. Zudem zeige in Dauerschleife ein Film die Entstehung der Modelle und eine Modenschau.
Für die Kollektion wurde den Angaben zufolge in einem ersten Schritt Müll wie etwa leere Milchtüten, Kaffeetüten oder Toilettenpapierrollen gesammelt. Auch Verpackungen von Schokolade, Tee und Chips hätten sich dann in den Händen der Designerinnen Gabi Thiele, Iris Dietrich und Silvi Reinhardt in Kleidung für Frauen und Männer verwandelt.
Im Werkstattladen und in der Seniorentagesgruppe der Diakonie Doppelpunkt seien die Kostüme mit Titeln wie „Extravaganter Blätterregen“, oder „Origami-Fashion“ gemeinsam mit den Beschäftigten angefertigt worden. Dabei seien Scheren, Nähnadeln, Tacker und Klebstoffe zum Einsatz gekommen. Im Zentrum des kreativen Prozesses habe immer auch der Spaß gestanden.