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Annette Frier: Wechseljahre als Chance sehen – Update mit sich selbst

Tabuthema Menopause: TV-Star Annette Frier will das ändern – mit ihrer aktuellen TV-Serie und mit Tipps für das “Update mit sich selbst”. Humor dürfe dabei nicht zu kurz kommen.

Schauspielerin Annette Frier wünscht allen Frauen weniger Angst vor den Wechseljahren. Auf die Frage, ob diese eine Krise seien, sagte Frier der “Apotheken-Umschau” wörtlich: “Ich glaube schon. ‘Krise’ heißt im Griechischen ja neu oder Chance. Ich habe jetzt wieder viel mehr Bock auf Abwechslung, Unterbrechung, Abenteuer, Unvorhergesehenes, das habe ich vor fünf oder zehn Jahren so nicht empfunden.”

Die Wechseljahre seien wie ein “Update mit sich selbst”, fügte die 51-Jährige hinzu: “Klar führt das erst mal zu Unwohlsein, dem Gefühl, was jahrelang vielleicht gestimmt hat, stimmt nicht mehr so. Ob man das mit dem Wort ‘Krise’ übersetzt, ist mir im Prinzip egal. Wichtig ist, dass man anerkennt und würdigt, dass sich etwas verändern darf im Leben.”

Sie finde die Wechseljahre schon auch lustig, ergänzte Frier: “Klar sind sie auch anstrengend, aber ich schaue ganz gern aus der humorvollen Richtung und halte die Augen auf nach der Pointe, die ich vielleicht in diesem Moment noch nicht erkenne.” Humor sei immer hilfreich und bedrohe auch niemanden: “Oder haben Sie eine bessere Idee, wie ich meinen Wechseljahren begegnen sollte?”

Um Frauen in den Wechseljahren geht es in Annette Friers aktueller Comedyserie “Frier und 50 – Am Ende meiner Tage”, die aktuell auf Joyn und montags bei Sat1 zu sehen ist. Nach Angaben der Sender ist es die erste deutsche Comedyserie über Wechseljahre und die Menopause.