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47. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken gestartet

Insgesamt 146 Filme in rund einer Woche: Die 47. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis ist am Montagabend in Saarbrücken gestartet. „Wir öffnen die Türen für neue filmische Perspektiven und für den Austausch über unsere Gegenwart“, erklärte die künstlerische Leiterin Svenja Böttger. Programmleiterin Theresa Winkler unterstrich, dass das Festival dazu einlade, Neues zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kino als gesellschaftlichen Erfahrungsraum zu erleben.

Als Eröffnungsfilm lief im Saarbrücker CineStar die Tragikomödie „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ von Regisseur Nicolas Steiner. Die Eröffnungsfeier wurde zudem in die Kinos Thalia Lichtspiele Bous und Kinowerkstatt St. Ingbert übertragen. Insgesamt rechnete das Festival mit über 1.300 Gästen für die Eröffnung. Für Samstagabend ist die Verleihung der insgesamt 18 Preise mit einem Gesamtwert von 123.500 Euro im Saarbrücker E-Werk geplant. Sie ist auch im Livestream zu sehen. Insgesamt treten 57 Filme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm gegeneinander an.

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) bezeichnete das Festival Max Ophüls Preis als „Startrampe für den Filmnachwuchs aus dem deutschsprachigen Raum“. Es ziehe Filmschaffende und Cineasten gleichermaßen an.

Bis einschließlich Sonntag werden Filme an fünf Orten in Saarbrücken (CineStar, Filmhaus, Kino achteinhalb, Camera Zwo und Kulturgut Ost – Sektor Heimat) sowie im Thalia Lichtspiele Bous, der Kinowerkstatt St. Ingbert, dem Theater am Ring Saarlouis und dem Cinetower Neunkirchen im übrigen Saarland gezeigt. Einige Filme sind auch bundesweit im festivaleigenen Streamingportal zu sehen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist nach dem in Saarbrücken geborenen Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957) benannt. Es ist eines der größten und wichtigsten Foren für deutschsprachige Nachwuchsfilmschaffende.