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212 Vorschläge für Deutschen Sachbuchpreis

Um den diesjährigen Deutschen Sachbuchpreis konkurrieren insgesamt 212 Titel. 133 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die Vorschläge eingereicht, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins vergibt den mit 42.500 Euro dotierten Preis an ein Sachbuch, das „aktuelle Debatten bestimmen und unverzichtbare Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung liefern soll“.

Die Verlage konnten bis zu zwei Monografien einreichen, die zwischen dem 30. April 2025 und dem 21. April 2026 veröffentlicht wurden oder werden. Zusätzlich durften die Verlage bis zu fünf weitere Titel aus dem eigenen Programm als Empfehlung nennen.

Die Jury ermittelt das Siegerbuch in zwei Auswahlstufen: Zunächst stellt sie eine acht Titel umfassende Nominierungsliste zusammen, die sie am 21. April bekanntgibt. Aus dieser Auswahl kürt sie das Sachbuch des Jahres, das am 8. Juni in der Hamburger Elbphilharmonie ausgezeichnet wird. Für den Siegertitel gibt es 25.000 Euro, die sieben weiteren Nominierten erhalten je 2.500 Euro. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Ulli Lust für ihr Werk „Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte“.

Die Akademie Deutscher Sachbuchpreis stellt die Jury jedes Jahr neu zusammen. Mitglieder sind in diesem Jahr neben dem Sprecher Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese) Sibylle Anderl (Die Zeit), Maja Brankovic (Wirtschaftswoche), Manuela Lenzen (Wissenschaftsjournalistin), Patricia Rahemipour (Institut für Museumsforschung / Stiftung Preußischer Kulturbesitz), Stefan Spiegel (funk / Marmota Maps) und Katrin Vohland (Naturhistorisches Museum Wien). Kultur-Staatsminister Wolfram Weimer (parteilos) ist Schirmherr des Deutschen Sachbuchpreises, Hauptförderer ist die Deutsche Bank Stiftung.