Deutsche Stiftung Denkmalschutz

20.000 Euro für die St. Marienkirche in Bad Segeberg

Mit dem Geld sollen Maurer- und Putzarbeiten finanziert werden. Die Marienkirche gilt als Frühwerk der Backsteinkunst im Norden.

Die Marienkirche von Bad Segeberg

Die Marienkirche von Bad Segeberg

Bad Segeberg. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fördert die Innenrenovierung der St. Marienkirche in Bad Segeberg mit 20.000 Euro. Mit dem Geld sollen die Maurer- und Putzarbeiten mitfinanziert werden, teilt die DSD mit. Die Kirche markiert den Beginn des monumentalen Gewölbebaus in Norddeutschland und ist ein Frühwerk der Backsteinkunst.

Die dreischiffige Basilika wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Der romanische Charakter des Bauwerks ist im Innenraum erkennbar. Alle Joche werden von Kreuzgratgewölben überspannt und durch Gurtbögen getrennt. Lediglich über der nördlich des Chores angefügten Sakristei findet sich ein Kreuzrippengewölbe.

Größte Altaraufsätze im Land

Die Kirche besitzt bedeutende Ausstattungsstücke. Der Hauptaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert hat einen der beiden größten Altaraufsätze im Land. Die Bronzetaufe wurde 1447 errichtet, das hölzerne überlebensgroße Triumphkreuz stammt aus der Zeit um 1500. (epd)

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