Personalie

Wachwechsel auf der Brandenburg

Kai Kleinert aus Wilhelmshaven kehrt zurück, Kristian Lüders aus Kiel geht.

Ein Gottesdienst im Einsatz muss sich den Gegenebenheiten anpassen. Hier wird der „Müllverwertungsraum“ für Militärpfarrer Hanns-Martin Krahnert und die Besatzung auf dem Tender Donau zur Kirche

von Hanns-Martin Krahnert

Die Militärseelsorge bei der Marine begleitet die Soldatinnen und Soldaten oft auch dann, wenn sie mit ihren Booten und Schiffen unterwegs sind. Denn die Zeit an Bord ist immer sehr intensiv: Menschen sind manchmal über Monate auf sehr engem Raum Tag und Nacht zusammen. Dabei sind sie unterschiedlichen Herausforderungen ausgesetzt. Jede und jeder muss mit sich selbst zurechtkommen und mit der Trennung von Familie und Freunden. Das enge Zusammenleben mit den anderen Mitgliedern der Besatzung kann sehr belastend sein. Und dazu gibt es immer wieder auch sehr kritische Momente in Übungen und im Einsatz.

Das sind oft schwierige Situationen für die Soldatinnen und Soldaten. Es ist gut, wenn sie dann jemanden haben, der für sie einfach da ist, zum Zuhören, für Gespräche und auch zu Andacht und Gottesdienst. Zum Beispiel die Militärpfarrerin oder der Militärpfarrer.

Ansprechpartner auf der Fregatte

Gerade ist ein Einsatz von Militärpfarrer Kai Kleina aus Wilhelmshaven zu Ende gegangen, der für mehr als drei Monate von Anfang November bis Mitte Februar an Bord der Fregatte Brandenburg die Besatzung im Nato-Einsatz in der Ägäis seelsorgerlich begleitete.

Seit Mitte Februar ist nun Militärpfarrer Kristian Lüders aus Kiel für die Soldatinnen und Soldaten in ihrem „Unifil“-Einsatz zwischen Zypern und dem Libanon Ansprechpartner auf der Fregatte.

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