Bundeswehr

Soldaten helfen in Flüchtlingsunterkünften

Sie sind die „Helfenden Hände“: In Unterkünften für Flüchtlinge untersützen Soldaten die Mitarbeiter. Grund genug für den Dank eines Ministers.

Flüchtlingen sind in Niedersachsen willkommen

Schwerin/Stavenhagen. In Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Bundeswehr derzeit Land und Kommunen täglich mit mehr als 50 Soldaten in den Flüchtlingsunterkünften Neubrandenburg-Fünfeichen, Rostock und Schwerin/Stern-Buchholz. Außerdem halte die Bundeswehr noch "Schnelle Unterstützungskräfte" in Bereitschaft, die im Bedarfsfall zusätzlich zur Verfügung stehen, teilte das Innenministerium in Schwerin mit. Bundesweit seien aktuell durchschnittlich 6.200 Bundeswehr-Angehörige in der Flüchtlingshilfe gebunden.
Bei einem Verabschiedungsappell haben Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und der Kommandeur des Landeskommandos MV, Brigadegeneral Christof Munzlinger, in Basepohl (bei Stavenhagen) den eingesetzten Soldaten für ihre Hilfe gedankt. Angehörige der Flugabwehrraketengruppe 21, des Versorgungsbataillons 142 und des Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg haben im Rahmen "Helfende Hände" den Betrieb der "Wohnaußenstelle Basepohl" unterstützt. Seit 16. September 2015 waren in Basepohl täglich rund 20 Soldaten eingesetzt, um den Betrieb der Flüchtlingsunterkunft zu gewährleisten. Zukünftig übernimmt das Rote Kreuz diese Aufgaben. (epd)

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