Gegründet von der Kirche Mecklenburgs

Schulstiftung der Nordkirche feiert 25-jähriges Jubiläum

In der Schweriner Schelfkirche wird das Jubiläum gefeiert. Im Mittelpunkt der anschließenden Veranstaltung steht ein Vortrag über digitalisierte Schulen.

Schwerin. Mit einem Festakt feiert die Evangelische Schulstiftung der Nordkirche am Donnerstag, 22. September, in Schwerin ihr 25-jähriges Bestehen. In der Schelfkirche findet um 17 Uhr ein Gottesdienst statt, teilt die Stiftung mit. Ein Empfang im Schleswig-Holstein-Haus schließt sich ab 18.15 Uhr an. Im Mittelpunkt steht dabei ein Vortrag Birte Platow vom Institut für Evangelische Theologie in Dresden über die „Freiheit eines Christenmenschen in digitalisierten Schulen“.

Die Evangelische Schulstiftung wurde 1996 von der damaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche Mecklenburgs ins Leben gerufen. Hintergrund war, dass sich nach dem Umbruch in der DDR zunehmend freie Schulen mit einem evangelischen Profil gründeten. 1997 nahm die Stiftung mit der Evangelischen Schule St. Marien und einem Hort in Neubrandenburg mit zwölf Kindern ihren Betrieb auf. Inzwischen gibt es 35 Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Dazu gehören 20 Schulen, 14 Horte, und eine künftige Kindertagestätte mit insgesamt mehr als 3.300 Schülerinnen und Schülern sowie knapp 1.500 Kindern im Hort.

Evangelisches Profil

Die Schulstiftung berät Gründungsinitiativen, koordiniert den Aufbau und die Entwicklung evangelischer Schulen, regelt Organisations- und Verwaltungsaufgaben und vertritt die Schulen in rechtlichen und politischen Fragen. Von der Stiftung getragene, betriebene und geförderte Einrichtungen haben ein evangelisches Profil und sind reformpädagogisch orientiert. Sie legen viel Wert auf integratives Leben und Lernen auf dem Weg hin zur Inklusion. (epd)

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