Aktionsbündnis

Protest gegen Ende des Winternotprogramms

Angebot läuft Ende März aus. Es fehlen viele Unterkünfte für Obdachlose.

Ein warmer Becher hilft Wohnungslosen

Hamburg. Zum Ende des Winternotprogramms am 31. März ruft das "Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot" am Mittwoch, 30. März, um 13 Uhr zu einer Protestkundgebung auf dem Arno-Schmidt-Platz vor der Zentralbibliothek am Hühnerposten auf. Zugleich werde auf dem Platz die zweiwöchige Fotoausstellung "Obdachlos in Hamburg – Zwischenstation Winternotprogramm" eröffnet, teilte die Ambulante Hilfe Hamburg mit. Mit der Versammlung soll gegen fehlende Unterkünfte für obdachlose Menschen und die verfehlte Wohnungsbaupolitik des Hamburger Senats protestiert werden.
Die Stadt stelle nicht ausreichend Unterkünfte zur Verfügung, hieß es. Etwa 2.000 Menschen seien in Hamburg ohne Obdach. Die Zahl steige auf rund 8.000 Menschen, wenn die Menschen in Notunterkünften dazu gezählt werden – Menschen auf der Flucht nicht mitgezählt.
Das "Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot" ist ein Zusammenschluss von Trägern der Wohnungslosenhilfe aus der Freigemeinnützigen Wohlfahrtspflege. Dazu gehören unter anderem Diakonie und Caritas, die Heilsarmee, Hinz&Kunzt und die Ambulante Hilfe Hamburg. (epd)

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