Auszeichnung

Preis für Gottesdienst in Lübecker Bucht

Das Konzept hat die Jury einer Stiftung für Gottesdienst überzeugt. Die Auszeichnung müssen die Macher aber teilen.

Kassel. Eine Abendandacht in der Lübecker Bucht und eine spirituelle Kirchenführung im Zisterzienserinnenkloster Gnadental bei Schwäbisch-Gmünd werden mit dem Gottesdienstpreis 2019 der Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung ausgezeichnet. Wie die Stiftung am Donnerstag in Kassel mitteilte, hätten beide Konzepte die Jury gleichermaßen beeindruckt, so dass man sich zur Teilung des mit 2.500 Euro dotierten Preises entschieden habe. Von beiden Modellen könne man auch für andere Orte und Gelegenheiten lernen.

Die Andacht auf einer Seebrücke in der Lübecker Bucht wurde von Tourismuspastorin Katharina Gralla regelmäßig gehalten. Beide Formen der Andacht seien niedrigschwellig und setzten keine Kirchlichkeit voraus, heißt es in der Begründung der Jury. Die Konzepte sprächen die Sehnsucht nach Gott oder nach Transzendenz an und bewegten sich zwischen touristischen und geistlichen Motiven, wobei sie gleichwohl erkennbar christlich blieben.

Ein endgültiger Termin und Ort für die Preisübergabe steht derzeit noch nicht fest. Die Landessynoden der Nordkirche und in Württemberg seien angefragt, ob die Preisverleihung während der Herbstsynode stattfinden könne, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Stephan Goldschmidt. (epd)

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