Pommerscher Kirchenkreis macht Solaranlagen einfacher möglich

Anlagen können nun auch auf bestimmten Grün- und Ackerflächen errichtet werden. Auch auf Dächern von Kirchen soll Strom erzeugt werden.

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Hamburg. Der Rat des pommerschen Kirchenkreises hat Grundsätze für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kirchlichen Ländereien beschlossen. Nach dem Beschluss können nun auch Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlich genutzten Grünland- und Ackerflächen mit geringerer Qualitätseinstufung errichtet werden, wie der Kirchenkreis mitteilt.

Der Kirchenkreis empfiehlt dafür Anlagen, die eine zusätzliche Nutzung ermöglichen. Konkurrenz zwischen der Erzeugung von Lebensmitteln und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen sollen so vermieden werden. Außerdem sei es sinnvoll, dass der Anteil der Acker- und Grünlandflächen, auf denen die Anlagen genutzt werden, 20 Prozent nicht überschreite, hieß es. Der Rat habe sich zudem dafür ausgesprochen, in den Kirchengemeinden auf geeigneten Dächern von kirchlichen Gebäuden und Kirchen Photovoltaikanlagen zu nutzen, wenn es der Denkmalschutz erlaubt. (epd)