Ökostrom für Kirchenkreis

Kirchengemeinden und Verwaltungen können sich für sauberen Strom entscheiden – und für drei Jahre einen festen Preis buchen.

Grüne Steckdose

Für grünen Strom setzt sich der Kirchenkreis Mecklenburg ein

Schwerin. Der Kirchenkreis Mecklenburg will auf Ökostrom umsteigen. Der Kirchenkreis habe einen dreijährigen Rahmenvertrag für Ökostrom und Erdgas mit dem Schweriner Energieversorger Wemag abgeschlossen, teilte die Wemag mit. Vertragsbeginn ist der 1. Juli 2019. Die Wemag biete den einzelnen Abnehmern wie etwa Verwaltungen und Kirchengemeinden für drei Jahre einen festen Preis und damit auch Planungssicherheit, hieß es auf epd-Nachfrage. Ob die jeweiligen Abnehmer das Angebot annehmen, könnten sie selbst entscheiden.

„Mit der Vertragsunterzeichnung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung unseres Kirchenkreises“, sagte Propst Wulf Schünemann (Rostock). Die globale Klimaveränderung sei die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Mit der Ökoenergie „setzen wir ein Zeichen für den nachhaltigen Klimaschutz und unser Bemühen um die Bewahrung von Gottes guter Schöpfung“.

Werben für das Angebot

In den kommenden Wochen werde die Wemag die einzelnen Abnahmestellen des Kirchenkreises anschreiben, hieß es. Angeboten würden auch weitere Dienstleistungen wie etwa Informationen zu Photovoltaikanlagen, Hausspeichern und Elektromobilität.

Nach Angaben von Kirchenkreissprecher Christian Meyer gibt es im Kirchenkreis Mecklenburg rund 1.200 Verbraucherstellen, die das Angebot annehmen könnten. Alle Einrichtungen des Kirchenkreises wie beispielsweise das Zentrum Kirchlicher Dienste in Rostock, das „Haus der Kirche“ in Güstrow oder die Verwaltungsstandorte seien schon vor diesem Rahmenvertrag auf Ökostrom umgestiegen. Nun komme es darauf an, die 245 Kirchengemeinden mit ins Boot zu nehmen. (epd)

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