Projekt aus Spenden

Obdachlose können bis zur Impfung in Hotels bleiben

Dank Spenden können Wohnungslose nun länger in Hotels wohnen. Die ersten von ihnen sind bereits geimpft worden.

Hamburg. Die Obdachlosen, die derzeit in Hamburger Hotels untergebracht sind, können bis zu ihrer Impfung dort wohnen bleiben. Das spendenfinanzierte Projekt, das die Diakonie Hamburg zusammen mit der Tagesstätte Alimaus und dem Straßenmagazin „Hinz&Kunzt“ durchführt, werde über den April hinaus verlängert, hieß es. Dies sei möglich dank weiterer Spenden. Bis Mitte Mai sollen alle Hotelgäste vor Ort ein Impfangebot durch mobile Teams erhalten.

Die ersten Obdachlosen sind laut Sozialbehörde bereits mit dem frisch eingetroffenen Impfstoff von „Johnson & Johnson“ geimpft worden. Gemäß Zulassung reicht hier eine einzelne Dosis für eine Immunisierung aus.

Sechs Hotels beteiligt

Derzeit sind den Angaben zufolge im Projekt 130 obdachlose Menschen an sechs Hotelstandorten untergebracht. Das trägerübergreifende Projekt war am 1. Dezember 2020 gestartet, ermöglicht durch eine Großspende des Hamburger Unternehmens Reemtsma. Weitere Spenden kamen vom FC St. Pauli, der Nordkirche und der Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit Hamburg. (epd)

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