Synode

Nordkirche plant Gesetz zur Beteiligung der Jugend

Am Donnerstag geht's los: Dann tagt das Kirchenparlament in Lübeck-Travemünde. Auf der Agenda: die Beteiligung der Jugend und die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt.

Die Synodalen sollen über ein Gesetzt zur Beteiligung der Jugend abstimmen

Lübeck-Travemünde. Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an kirchlichen Entscheidungen steht im Zentrum der Landessynode der Nordkirche in dieser Woche. Die 156 Synodalen wollen ein Gesetz auf den Weg bringen, das die stärkere Beteiligung der Jugend in den Gremien regelt, teilte die Nordkirche mit. Das Kirchenparlament tagt von Donnerstag bis Sonnabend in Lübeck-Travemünde. Neben dem Bericht der Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt stehen die kirchliche Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt und das Thema „Reden über Frieden“ auf der Tagesordnung.

„Das ‚Kirchengesetz zur Regelung der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen‘ ist ein Meilenstein für die breite Beteiligung der jungen Generation an der Arbeit der Nordkirche“, sagte Synoden-Präses Ulrike Hillmann. Die Präventionsbeauftragte der Nordkirche, Alke Arns, wird die nordkirchliche Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt vorstellen. Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs wird über den Stand der Aufarbeitung innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprechen.

„Wege zum Frieden“

Ein Jahr lang wurde in verschiedenen Formaten und Veranstaltungen der Nordkirche über „Wege zum Frieden“ gesprochen. Am Freitag wollen die Synodalen über Beschlüsse beraten, die sie in die gesellschaftliche Diskussion einbringen wollen, hieß es. (epd)

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