+++ Newsticker zu Corona +++

Eilantrag gegen Gottesdienstverbot abgewiesen

Das Coronavirus stellt auch das kirchliche Leben auf den Kopf. Hier halten wir Sie immer auf dem Laufenden.

13:32 Uhr: WHO fordert humanitäre Korridore in Afrika
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die afrikanischen Staaten aufgerufen, zur Bekämpfung der Corona-Pandemie humanitäre Korridore zu öffnen. Diese seien notwendig, um Material und Experten trotz Grenzschließungen schnell und effektiv vom einen ins andere Land zu bringen, sagte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti, am Donnerstag in einer Telekonferenz aus Brazzaville (Republik Kongo).

13:16 Uhr: Spahn: „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“
Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Anstrengungen zur Erhöhung der Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern betont. „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“, sagte er am Donnerstag in Berlin. „Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt“, ergänzte er. Daher müsse man es schaffen, die Intensivkapazitäten zu erhöhen. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der derzeit 28.000 Intensivbetten in deutschen Kliniken zu verdoppeln.

11:37 Uhr: Müller kritisiert Kriegsrhetorik in Corona-Krise
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) beklagt eine Kriegsrhetorik von Politikern in der Corona-Krise. „Wir müssen stets auf die Signale achten, die wir geben“, sagte er am Donnerstag in einer Regierungserklärung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus. Eine Krise brauche „Haltung, Respekt und Zuversicht“. Sie brauche keine Kriegsrhetorik. Ihn beunruhige, dass von einigen Regierungschefs immer öfter ein drastisches Kriegsvokabular eingesetzt werde. Das sei „leichtfertig, gefährlich und verantwortungslos“, kritisierte Müller.

10:07 Uhr: Steinmeier bedankt sich bei „Helden“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der wegen der Corona-Krise selbst alle öffentlichen Termine abgesagt hat, nutzt die Zeit für Telefonate bei derzeit besonders geforderten Bürgern. Wie das Bundespräsidialamt am Donnerstag in Berlin mitteilte, telefoniert Steinmeier mit Pflegern, Ärztinnen, Sozialarbeitern, Lehrerinnen, Apothekerinnen sowie Mitarbeitern von Supermärkten und Behörden. Zudem wandte er sich mit einer neuen Videobotschaft an die Bevölkerung.

8:07 Uhr: Kommunen fordern Ausstiegs-Strategie
Angesichts der massiven Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise fordert der Städte- und Gemeindebund von Bund und Ländern eine Ausstiegs-Strategie. „Langfristig können wir nicht das gesamte Land lahmlegen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Politik müsse jetzt überlegen, wann und unter welchen Voraussetzungen die Einschränkungen gelockert werden könnten.

25. März
18:30 Uhr: Hamburg verlängert Winternotprogramm für Obdachlose

Hamburg verlängert sein Winternotprogramm zunächst bis Ende Mai und trifft eine Reihe zusätzlicher Schutzmaßnahmen für Obdachlose. Die Versorgung mit warmem Essen solle an verschiedenen Standorten wieder anlaufen, teilte die Sozialbehörde am Mittwoch mit. Niedrigschwellige Angebote zur medizinischen Versorgung obdachloser Menschen sollen seitens des Krankenmobils und der Schwerpunktpraxis der Caritas sowie des ArztMobils fortgeführt werden. Sie würden dabei von der Sozialbehörde, auch durch die Bereitstellung von Schutzkleidung, unterstützt.

18:08 Uhr: Terres des Femmes warnt vor mehr häuslicher Gewalt
Die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes warnt angesichts der sozialen Isolierung in der Corona-Krise vor steigenden Fällen von häuslicher Gewalt. Berichte aus China deuteten bereits darauf hin, dass die Isolierungsmaßnahmen als Folge der Corona-Pandemie einen erheblichen Anstieg der häuslichen Gewalt verursacht haben, erklärte Terres des Femmes in Berlin. Ausgangssperren und die Minimierung sozialer Kontakte könnten die Lage in gewalttätigen Haushalten sehr schnell eskalieren lassen. Betroffene könnten zudem kaum aus der Situation ausbrechen.

17:10 Uhr: Virologe befürwortet einfache OP-Masken für alle
Der Virologe Alexander Kekule hat im Kampf gegen das Coronavirus einen Mundschutz für alle Menschen vorgeschlagen. Kekule sagte am Mittwoch bei MDR Aktuell: „Neuere Daten aus Hongkong zeigen, dass das reine Tragen dieser Masken doch einen erheblichen Effekt hat, um die Krankheit unter Kontrolle zu bringen.“

15:35 Uhr: Nordkirche startet Aktion zum täglichen Glockenläuten
Die Nordkirche ruft ihre Gemeinden dazu auf, einmal täglich zum Innehalten und zum Gebet einzuladen. Im Rahmen der Aktion „Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag“ soll ab Freitag (27. März) in allen Kirchen täglich um 12 Uhr die Gebetsglocke geläutet werden, wie die vier Bischöfinnen und Bischöfe am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Glocken erreichten die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen, auch bei den aktuell strikten Ausgangsbeschränkungen, sagte Kirsten Fehrs (Hamburg und Lübeck). „Wer hört, gehört schon dazu.“

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