+++ Newsticker zu Corona +++

Eilantrag gegen Gottesdienstverbot abgewiesen

Das Coronavirus stellt auch das kirchliche Leben auf den Kopf. Hier halten wir Sie immer auf dem Laufenden.

Sonntag, 29. März
17:01 Uhr: Drei weitere Pflegeheim-Bewohner in Wolfsburg gestorben

In Wolfsburg sind drei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Die drei Männer im Alter von 80, 86 und 88 Jahren waren Bewohner des Hanns-Lilje-Heims, wie die Stadt Wolfsburg am späten Sonntagnachmittag mitteilte. In dem von der Diakonie betriebenen Pflegeheim waren bereits in den vergangenen Tagen insgesamt zwölf Menschen infolge der Covid-19-Erkrankung gestorben. Zahlreiche Persönlichkeiten, darunter auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, hatten sich über die vielen Todesfälle in dem Heim erschüttert gezeigt.

13:30 Uhr: „Hempels“ mit aktueller online-Notausgabe
„Hempels“, das Straßenmagazin für Schleswig-Holstein, veröffentlicht am (morgigen) Montag eine 22-seitige digitale Notausgabe. Die Zeitung kann über die Homepage www.hempels-sh.de kostenlos heruntergeladen werden, teilte die Redaktion am Sonntag in Kiel mit. Der Verkauf der Printausgabe musste bereits am 20. März vorübergehend eingestellt werden – zum Schutz aller Beteiligten wegen der wachsenden Gefahr einer Infizierung mit dem Coronavirus Covid-19.

11:04 Uhr: Fernsehgottesdienst mit „Foto-Gemeinde“
Aus dem Hamburger Michel ist am Sonntag ein 40-minütiger Fernsehgottesdienst der besonderen Art ausgestrahlt worden: Die Kirchenbänke blieben keineswegs leer, sondern waren mit Fotos im DIN-A4-Format bestückt. Die Bilder zeigten Gottesdienstbesucher, die normalerweise hier gesessen hätten – was bloß in Corona-Zeiten nicht geht. Der private TV-Sender „Hamburg 1“ zeigte den Gottesdienst live. Persönlich anwesend waren neben den Fernsehtechnikern und Kameraleuten nur die Pastoren Stefan Holtman und Julia Atze, Kirchenmusiker Jörg Endebrock und die Sopranistin Hanna Zumsande – mit ausreichendem Abstand zueinander.

9:45 Uhr: Papst ruft „Sonntag der Tränen“ aus
Mit Blick auf das Ausmaß der Corona-Pandemie hat Papst Franziskus zu einem «Sonntag der Tränen» aufgerufen. In einem Gottesdienst in seiner Residenz Santa Marta warb er um Anteilnahme am Leiden von Betroffenen der Viruserkrankung. Auch Jesus habe sich angesichts der Krankheit und des Todes eines Freundes nicht geschämt zu weinen. Die Messe, an der nur wenige enge Mitarbeiter des Papstes teilnahmen, wurde im Internet übertragen.

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