+++ Newsticker zu Corona +++

Eilantrag gegen Gottesdienstverbot abgewiesen

Das Coronavirus stellt auch das kirchliche Leben auf den Kopf. Hier halten wir Sie immer auf dem Laufenden.

Montag, 23 März
17:34 Uhr: Diakonie startet Brief-Aktion für einsame Ältere

Die Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit startet in Hamburg eine Briefaktion für Senioren als Zeichen gegen Einsamkeit. Alle Hamburger seien eingeladen, als ein Zeichen der Verbundenheit älteren Menschen einen Brief zu schreiben. Kinder können auch ein Bild malen, wie die Diakonie am Montag mitteilte. Aufmunternd und anteilnehmend könnten Mitbürger erzählen, wie sie mit der Corona-bedingten Isolation umgehen, und gute Wünsche, Gedanken oder Gedichte weitergeben, hieß es. Die Briefe können anonym sein oder mit Absenderadresse. Die Stiftung leite die Briefe an ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen der Diakonie in Hamburg weiter.

17:01 Uhr: Ruf nach Schutz für Obdachlose
Die Corona-Krise stellt für Obdachlose eine ernste Bedrohung dar. Darauf weisen das Straßenmagazin „fiftyfifty“ sowie der Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert hin und fordern entsprechende Hilfen. Ein Evangelischer Verband dringt auf eine höhere Grundsicherung. Viele bundesweite Hilfsangebote wie Sozialberatung, Lebensmittelversorgung und Straßenzeitungen seien aufgrund der Pandemie bereits heruntergefahren, beklagte «fiftyfifty». Viele Obdachlose lebten jedoch in prekären Situationen und seien auf Unterstützung angewiesen.

13:45 Uhr: Lufthansa bringt 40.000 Menschen nach Hause
Die Lufthansa und ihre Tochter-Airlines haben in der Corona-Krise nach eigenen Angaben bisher rund 40.000 Bürger in Rückholaktionen nach Europa geflogen. Rund 16.000 von ihnen seien durch die Lufthansa befördert worden, diese seien vornehmlich deutsche Staatsbürger, teilte ein Konzernsprecher am Montag in Frankfurt am Main auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit.

13:29 Uhr: Nordkirche startet kostenlose Seelsorge-Hotline
Die Hotline wendet sich an Menschen, die an den Folgen der Corona-Krise leiden oder unter emotionalen und psychischen Belastungen stehen. Auch für kranke und alte Menschen steht die Rufnummer zur Verfügung. Unter der Nummer 0800/4540106 sind bis auf weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorger erreichbar, teilte die kirchliche Pressestelle mit. Die Seelsorge-Hotline wurde vom Hauptbereich Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Nordkirche und dem Beratungs- und Seelsorgezentrum an der Hamburger Hauptkirche St. Petri (BSZ) eingerichtet.

12:49 Uhr: Kabinett beschließt Hilfen für Mieter und Verbraucher
Mieter und Verbraucher sollen in der Corona-Krise besser geschützt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete am Montag des Bundeskabinett. Danach sollen Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien zunächst bis Ende Juni vor Kündigungen aufgrund der Corona-Pandemie geschützt werden. Verbraucher und Kleinstunternehmen erhalten einen Zahlungsaufschub bei bestimmten fortlaufenden Verpflichtungen wie insbesondere die Grundversorgung mit Strom sowie Telefon und Internet. Bei Darlehensverträgen sollen Verbraucher zudem einen mindestens dreimonatigen Zahlungsaufschub erhalten.

10:29 Uhr: „Bleibt zu Hause – um der Liebe willen“
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat die Menschen in einer Twitter-Botschaft dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. „Wir leben in einer Zeit, in der körperliche Berührungen zum Feind der Liebe geworden sind“, sagte Bedford-Strohm in einem kurzen Video, das das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Twitter-Seite verbreitete. Eine Zeit lang werde das so sein. Deswegen sei es wichtig, zu Hause zu bleiben, so oft es gehe. „Wir schützen damit die Schwächsten“, sagte der bayerische Landesbischof. „Ich bitte alle, diese Regel zu beherzigen – um der Liebe willen.“

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