Verdächtige Personen gemeldet

Zwischenfall bei Christmette im Michel

Ein Besucher meldet zwei Personen als verdächtig. Daraufhin schreitet die Polizei ein.

Der Michel ist die größte Hamburger Kirche

Der Michel ist die größte Hamburger Kirche Foto: Petra Dirscherl / pixelio

Hamburg. Bei der Christmette in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis an Heiligabend ist es kurz vor Mitternacht zu einem Zwischenfall gekommen. Wegen des auffälligen Verhaltens zweier Personen rief der aufsichtführende Mitarbeiter der Hauptkirche die Polizei, wie die Gemeinde mitteilt. Ein Besucher des Gottesdienstes hatte den Hinweis gegeben. Vier Beamten in Zivil geleiteten die beiden Personen nach der Predigt aus der Kirche. Nach einer Überprüfung habe sich herausgestellt, dass es normale Gottesdienstbesucher waren, hieß es. Die Gemeinde habe sich bei den beiden Besuchern daraufhin entschuldigt.

Die Gemeinde wies Medienberichte zurück, die Polizei habe die Hauptkirche mit Maschinenpistolen gestürmt. Der Gottesdienst sei von der Polizei weder unterbrochen noch abgebrochen worden, erklärte Pressesprecherin Ines Lessing. Der Einsatz habe auch nicht zu "großem Erschrecken" geführt. "Der größte Teil der Gemeinde hat von diesem Einsatz nichts bemerkt." Der Gottesdienst sei völlig geordnet weiter gefeiert worden. (epd)

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