Feierlicher Festgottesdienst

Greifswald feiert Abschluss der Domsanierung

Im Greifswalder Dom ist die Fertigstellung der Sanierung mit einem Festgottesdienst durch Bischof Abromeit gefeiert worden.

Der Greifswalder Dom St. Nikolai vor den Sanierungsarbeiten.

Der Greifswalder Dom St. Nikolai vor den Sanierungsarbeiten. Foto: wikimedia.org/Sven Segler

Greifswald. Mit einem Festgottesdienst ist im Greifswalder Dom der Abschluss der Sanierungsarbeiten gefeiert worden. Fünf Jahre lang wurde an der Domkirche St. Nicolai gebaut. Rund fünf Millionen Euro hat die Baumaßnahme gekostet. Es sei gelungen, ein ganz besonderes Bauwerk zu erhalten, sagte Bischof Hans-Jürgen Abromeit. Es wäre ein "Desaster" gewesen, wenn die Sanierung nicht zustande gekommen wäre.

Aufwendige Sanierungen waren nötig

Vor allem die Statik der Domkirche musste verbessert werden. Schwerpunkte der ersten Bauabschnitte waren das nördliche und das südliche Seitenschiff. Auch mussten zahlreiche Zuganker in das Mittelschiff eingebaut werden. Zuletzt wurde am Turm gearbeitet. Hier wurden große Wandflächen instand gesetzt und das Mauerwerk durch zahlreiche Zuganker verstärkt. Teile der Holzkonstruktion mussten entsorgt werden, weil sie mit einem Holzschutzmittel belastet waren.

Westturm ist Wahrzeichen der Stadt

Der Dom St. Nikolai in Greifswald ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Der mächtige, fast 100 Meter hohe Westturm bestimmt als Wahrzeichen das Stadtbild. Der Dom ist auch Universitäts- und Bischofskirche. Die Domkirche ist Teil der Europäischen Route der Backsteingotik. Die dreischiffige Backsteinhalle wurde Ende des 14. Jahrhunderts zu einer Basilika umgebaut.
Der Dom sei nicht nur ein Gebäude für die Gemeinde, betonte Bischof Abromeit. Er sei auch eine Kirche für die Stadt und die Universität, die hier 1456 gegründet wurde. Zudem sei der Dom als Predigtstätte des Bischofs ein besonderer Ort für die gesamte Nordkirche. (epd)

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