Zum 150. Todestag von Ernst Wilhelm Meyer

Meyer-Orgeln erklingen auf Konzertreihe

Mit mehren Konzerten rückt die Reihe "Orgelschätze in der Lüneburger Heide" in diesem Sommer das Wirken des Orgelbauers Ernst Wilhelm Meyer und seiner Söhne in den Blick.

Meyer-Orgel in der Evangelisch-lutherischen Kirche Estorf (Weser).

Meyer-Orgel in der Evangelisch-lutherischen Kirche Estorf (Weser). Foto: Wikipedia/Ventiola

Lüchow.  Der Todestag des hannoverschen Hoforgelbauers Ernst Wilhelm Meyer (1779-1868) jährt sich zum 150. Mal, wie der Lüchower Kreiskantor und Orgelsachverständige Axel Fischer mitteilt: "Die Meyerschen Orgelwerke leben in ihrer robusten Konstruktion weiter und vermitteln noch heute ein überzeugendes Bild dieses bedeutenden Orgelbauers im Königreich Hannover."

Meyer-Orgeln aus der Früh- und Hochromantik

Nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten technisch und klanglich sorgfältig restaurierte Meyer-Orgeln finden sich nach Fischers Angaben unter anderem in Bergen/Dumme, in Groß Hilligsfeld und Klein Berkel bei Hameln oder in Estorf bei Nienburg. Insgesamt habe der 1834 zum Hoforgelbauer ernannte Meyer in über 60 Jahren mehr als 100 neue Orgeln erbaut, sagte Fischer. Zusammen mit seinen Söhnen habe er den Orgelbau im Königreich Hannover zur Zeit der Früh- und Hochromantik von vor 1810 bis um 1870 maßgeblich bestimmt.

Orgelreise durch Niedersachsen

Die ältesten Sohne Friedrich Eduard und Carl Wilhelm traten Fischer zufolge später in die väterliche Werkstatt ein und wurden selbst im Orgelbau tätig. Bei der Konzertreihe "Orgelschätze" des Lüneburgischen Landschaftsverbandes erklingen Instrumente von Eduard Meyer (1806-1889) am 17. August in Eldingen bei Celle und am 26. August in der Stadtkirche in Walsrode. Bei einer Orgelreise durch das Wendland führt Fischer am 12. August das Instrument in der Hohen Kirche in Lemgow vor, das ebenfalls von Eduard Meyer stammt. (epd)

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