Hamburg in A(u)ktion

Michel-Uhr von Jan Fedder bringt 14.155 Euro

Nicht nur die Uhr ist für den guten Zweck unter den Hammer gekommen, sogar Komparsenrollen wurden versteigert. Insgesamt kam eine hohe Summe zusammen.

Uhren-Übergabe: Michael Kutz von der Michel-Stiftung und Marion Fedder

Hamburg. Die Versteigerung der Küchenuhr von Schauspieler-Legende Jan Fedder hat die Rekordsumme von 14.155 Euro erbracht. Damit ging die Auktionsreihe „Hamburg in A(u)ktion“ von Hamburg Leuchtfeuer, „Der Hafen Hilft“ und der Stiftung St. Michaelis zu Ende. Der Spender möchte anonym bleiben, wie die Stiftung St. Michaelis mitteilt. Die funktionsfähige Küchenuhr stammt aus den 1970er-Jahren, ist 35 x 35 cm groß und zeigt den Hamburger Michel.

Insgesamt erzielte die Auktion durch die Versteigerung von 45 Events, Rettungsringen und „Schätzen“ von Prominenten 46.500 Euro. Topartikel waren neben der Fedder-Uhr Komparsenrollen im „Tatort“ und bei „Notruf Hafenkante“, Tickets für das Schlepperballett beim Hafengeburtstag 2022, eine exklusive Kirchenführung und ein privates Orgelkonzert im Michel und der Rettungsring der „Peking“ mit Unterschriften des NDR-Teams des „Hamburg Journals“.

Wer von der Auktion profitiert

Der Erlös der Auktion geht an drei Organisationen, denen durch die Corona-Pandemie Spendeneinnahmen weggebrochen sind: Die Stiftung St. Michaelis fördert damit den Erhalt des Michel, die Kirchenmusik und diakonische Hilfen. Hamburg Leuchtfeuer wird mit dem Erlös ein Hospiz auf St. Pauli unterstützen, und „Der Hafen hilft“ benötigt die Spenden für seine Vermittlung von Sachspenden an soziale Einrichtungen. (epd)

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