Lübecker St. Jakobi-Kirche hat Zeiger zurück

Im Februar war der Zeiger heruntergefallen. Jetzt tickt er wieder. Prüfer haben inzwischen die Ursache gefunden.

Dieser schwindelfreie Arbeiter montiert den Zeiger

Lübeck. Die Turmuhr der Lübecker St. Jakobi-Kirche hat ihre vier Zeiger zurückerhalten. Eine Spezialfirma montierte die Zeiger in 60 Metern Höhe, wie der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg mitteilte. Im vergangenen Februar war einer der vier 25 Kilogramm schweren und rund 2,50 Meter großen Zeiger der Turmuhr auf den Gehweg gefallen. Verletzt wurde aber niemand. Daraufhin wurde ein neuer Zeiger nachgebaut und für alle Zeiger eine neue Halterung konstruiert. Die 25.000 Euro für die Reparatur kamen aus Spenden zusammen.

Statt bisher zwei sichern nun sieben Schrauben jeden Zeiger – eine zentrale Schraube steckt jeweils in der Mitte der Zeiger. Die Materialprüfungsanstalt aus Bremen hatte zuvor eine Schraube als „Schuldige“ für den Unfall im Februar ausgemacht. Diese hatte „ermüdungsbedingt versagt“, hieß es.

Anders als bei anderen Turmuhren hat der Jakobi-Turm nur jeweils einen Zeiger für seine vier Uhren. Einen Minutenzeiger gibt es nicht, weil die Jakobi-Uhr noch aus dem 17. Jahrhundert stammt und eine Minutenanzeige damals nicht üblich war. (epd)

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