Flüchtlingslager auf Lesbos

Land spendet 4.000 Schlafsäcke für Moria

Die griechische Regierung habe das Angebot zur Hilfe bereits angenommen, hieß es. Auch Flüchtlinge will das nördlichste Bundesland aufnehmen.

Schlafsäcke werden auf Moria dringend gebraucht (Symbolbild)

Kiel. Schleswig-Holstein will 4.000 Schlafsäcke nach Lesbos liefern. Zugleich erneuerte das Bundesland seine Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen, wie das Innenministerium mitteilt. Die griechische Regierung habe das Angebot der Schlafsäcke angenommen, hieß es. Ihren Transport aus dem DRK-Einsatz- und Logistikzentrum in Schwentinental bei Kiel übernehmen ehrenamtliche Kräfte des Technischen Hilfswerks im Auftrag des Auswärtigen Amtes.

Für die Aufnahme von Flüchtlingen auch über den sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ hinaus müssten die Ergebnisse der Verhandlungen der Bundesregierung mit Griechenland und gegebenenfalls den europäischen Partnerländern abgewartet werden, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). Schleswig-Holstein werde mindestens 3,4 Prozent dieser Personengruppe übernehmen – welche Zahl auch immer die Bundesregierung in diesen Verhandlungen abstimme. Angesichts der Signale aus den Städten und Kreisen gehe die Aufnahmebereitschaft „auch darüber hinaus“, sagte die Ministerin. (epd)

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