Geplante Sonderschau

Krippenmuseum sucht Exponate

Das Norddeutsche Krippenmuseum in Güstrow sucht für seine diesjährige Weihnachtsausstellung (1. Dezember 2019 bis 15. Januar 2020) Exponate von Privatleuten.

Güstrower Krippenmuseum

Das Güstrower Krippenmuseum besitzt Exponate aus der ganzen Welt.

Güstrow. Einwohner von Güstrow und dem näheren Umland können ihre Weihnachtskrippe vom 19. August bis 30. September mit einem Foto und Informationen zu Herkunft, Größe und Geschichte des Exponats im Krippenmuseum zur Auswahl vorstellen, teilte die Mechthild und Dr. Rudolf Ringguth-Stiftung mit.

Die ausgewählten Krippen sollen zusammen mit Exemplaren aus der Sammlung des Museums präsentiert werden. Per Besuchervotum soll die schönste Krippe dieser Sonderausstellung ermittelt und mit einem Publikumspreis ausgezeichnet werden.

Sonderschau will Krippen aus der Umgebung präsentieren

Mit der Sonderschau wolle die Ringguth-Stiftung in diesem Jahr eine alte Tradition in der Barlachstadt Güstrow aufgreifen und Weihnachtskrippen von Bürgern der Stadt und Umgebung zeigen, hieß es. 1993 wurde die erste Ausstellung mit privaten Weihnachtskrippen in dem Haus Am Markt 25 gestaltet. Weitere sechs Ausstellungen folgten. Unter den Exponaten waren Künstlerwerke und selbst gebastelte Krippen. „Dies möchte die Ringguth-Stiftung im Krippenmuseum in der Weihnachtszeit 2019/20 gern wiederholen.“

Krippen aus der ganzen Welt

Das vor zwölf Jahren eröffnete Norddeutsche Krippenmuseum in Güstrow konnte im vergangenen Mai seinen 60.000. Besucher begrüßen. Die meisten Besucher zählt das Museum in der Advents- und Weihnachtszeit. Das Krippenmuseum befindet sich in der Heilig-Geist-Kirche. Mittlerweile gehören derzeit 687 Weihnachtskrippen aller Kontinente zum Bestand. Den Großteil davon hat Mechthild Ringguth (1928-2010) aus Hamburg über 40 Jahre lang in etwa 70 Ländern gesammelt. Rund 100 Exponate können ständig in der Ausstellung betrachtet werden. (epd)

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