Evangelisch-reformierte Kirche

Kirchenpräsident Martin Heimbucher feiert 65. Geburtstag

Seit sieben Jahren übt der gebürtige Regensburger das Amt bereits aus und hat einen Zukunftsprozess angestoßen. Bald will er in den Ruhestand gehen.

Martin Heimbucher am Tag seiner Wahl im Juni 2013

Leer. Der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Martin Heimbucher, feiert am Dienstag, 27. Oktober, seinen 65. Geburtstag. Der promovierte Theologe repräsentiert seit 2013 die Evangelisch-reformierte Kirche mit Sitz in Leer. Vor seiner Wahl 2013 war er sechs Jahre Theologischer Referent der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in Hannover. Heimbucher wird das Amt des Kirchenpräsidenten nach Angaben von Kirchensprecher Ulf Preuß noch bis Juli 2021 ausüben. Dann erreiche er die gesetzliche Ruhestandsgrenze.

Der gebürtige Regensburger, der in Kassel aufwuchs, studierte in Göttingen und Mainz. Seine Doktorarbeit schrieb er über den Widerstandskämpfer und Theologen Dietrich Bonhoeffer. Seine kirchliche Karriere begann er 1985 in der Lippischen Landeskirche. Von 1999 bis 2006 war er Pastor der evangelisch-reformierten Gemeinde Eddigehausen bei Göttingen.

Aufnahme von Flüchtlingen gefordert

Als Kirchenpräsident ist Heimbucher zugleich Leiter der landeskirchlichen Verwaltung. Während seiner Amtszeit stieß er einen kircheninternen Zukunftsprozess an, mit dem die Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden gestärkt und die Arbeit mit Ehrenamtlichen intensiviert wurde.

Wichtige gesellschaftliche Themen sind für ihn Frieden, Klimaschutz und die politische Verantwortung von Christen. So forderte er die zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen von der griechischen Insel Lesbos, setzte sich für das kirchliche Rettungsschiff im Mittelmeer ein und widersprach deutlich jeder Form von Antisemitismus. (epd)

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