Koordinierungskommission

Kirchenkreise verstärken Zusammenarbeit

Das neue Gremium soll eigenen Themen in der Nordkirche und im Bundesland mehr Gehör verschaffen. Allerdings gibt es eine Schwierigkeit.

Hand in Hand wollen die Kirchenkreise arbeiten

Greifswald/Schwerin. Mit einer 14-köpfigen Koordinierungskommission wollen die beiden Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern ihre Zusammenarbeit vertiefen und mit einer Stimme gemeinsame Anliegen in die Nordkirche und in das Bundesland einbringen. Das Gremium könne „unsere eigenen Themen und uns betreffende Herausforderungen nach vorn bringen, die so nicht immer im Bewusstsein der anderen Bereiche der Landeskirche sind“, sagt Bischof Tilman Jeremias.

Zu den Aufgaben der Kommission zählt die Abstimmung zu wichtigen Fragen im Sprengel Mecklenburg und Pommern, die das Verhältnis zur Landeskirche und zum Land MV betreffen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk MV werde dadurch verstärkt, hieß es. Allerdings gibt es eine Schwierigkeit: Die Kommission habe kein Entscheidungsrecht, könne aber Empfehlungen zur Beschlussfassung aussprechen.

Befristet bis 2026

Den Angaben zufolge gab es bereits seit August 2015 eine Koordinierungskommission in Mecklenburg und Pommern. Diese sei allerdings noch nicht tätig geworden, weil durch den früheren Bischofsitz in Schwerin die übergreifende Vernetzung von Kirchenkreisen und landeskirchlicher Ebene in Mecklenburg und Pommern im Weitesten gegeben gewesen sei, hieß es. Die neue Vereinbarung tritt am 1. August in Kraft und ist befristet bis zum 31. Juli 2026. (epd)

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