Beschluss der Synode

Kirchenkreis Mecklenburg baut Verwaltungsgebäude in Güstrow

Momentan ist die Verwaltung auf drei Standorte verteilt. Das soll sich bald ändern – für sechs Millionen Euro.

Rostock. Der Kirchenkreis Mecklenburg wird ein neues zentrales Verwaltungsgebäude in Güstrow (Sankt-Jürgens-Weg 23) bauen. Das hat die Kirchenkreissynode mit großer Mehrheit beschlossen, wie der Kirchenkreis mitteilt. Dafür stehen sechs Millionen Euro bereit. Das Geld stammt je zur Hälfte aus Rücklagen und einem Bank-Darlehen. Das neue dreigeschossige Gebäude ist ausgelegt für 50 Arbeitsplätze mit 35 Parkplätzen.

Derzeit ist die Kirchenkreisverwaltung auf die drei Standorte Schwerin, Neubrandenburg und Güstrow verteilt. Ein Umbau der Güstrower Außenstelle (Domstraße 16) wäre nicht sinnvoll gewesen, sagte Propst Wulf Schünemann. Seit März 2019 seien mehrere Varianten geprüft worden, ehe die Entscheidung für den Neubau in Güstrow fiel. Ökologische Gesichtspunkte, wie zum Beispiel der Einbau von Erdwärmepumpen, seien dabei im Blick. Die zentrale Lage Güstrows im Kirchenkreis, die gute Verkehrsanbindung mit Bahn und Pkw sowie die verhältnismäßig moderaten Immobilienpreise würden für den Standort Güstrow sprechen.

Positiver Vorbescheid

Das Grundstück befindet sich im Eigentum der St. Jürgen Hospital-Intraden, einer unselbständigen Stiftung der Pfarrkirche Güstrow. Der zuständige Kirchengemeinderat stimmte bereits einem Erbbaurecht für den Kirchenkreis Mecklenburg zu, und der Landkreis Rostock stellte bereits einen positiven Vorbescheid für das Bauvorhaben aus. Zum Kirchenkreis Mecklenburg gehören 233 Kirchengemeinden mit rund 160.000 Gemeindegliedern. (epd)

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