Politik

Kirchen gratulieren Hamburger Bürgermeister zur Wiederwahl

Für die Nordkirche lobt Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt das "besonnene Handeln" in der Krise. Auch vom katholischen Erzbischof kommt viel Positives.

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt

Hamburg. Die Nordkirche und das katholische Erzbistum haben Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zu seiner Wiederwahl gratuliert. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt würdigte vor allem Tschentschers „besonnenes Regierungshandeln“ während der Corona-Krise. Erzbischof Stefan Heße äußerte seine „Hochachtung“ dafür, wie der Bürgermeister samt seinem Senat Hamburg „durch die schwere Zeit“ führe.

Auch Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs verband ihre Glückwünsche mit der Bewältigung der Corona-Krise: „Wohl kaum ein anderer Senat in den vergangenen Jahrzehnten musste seinen Dienst in einer dermaßen schwierigen Zeit versehen“, sagte sie. Doch Senat und Bürgerschaft hätten die Herausforderungen „klug und mit Umsicht“ bewältigt. Sie habe sehr gefreut, dass der Koalitionsvertrag das Engagement der Religionsgemeinschaften in Hamburg hervorhebe – „für ein friedliches Zusammenleben in unserer vielfältigen und bunten Metropole und im partnerschaftlichen Dialog mit der Politik“.

Tatkräftige Nächstenliebe

Kühnbaum-Schmidt betonte in ihrem Glückwunschschreiben, dass die Politik auch künftig große Herausforderungen erwarte. Es werde „darauf ankommen, das Vertrauen der Menschen in die Institutionen unseres Gemeinwesens zu erhalten und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken“. Die Nordkirche werde weiterhin ihren Teil „zu tatkräftiger Nächstenliebe, gesellschaftlichem Frieden und dabei insbesondere zum Dialog verschiedener Religionen und Weltanschauungen beitragen“.

Peter Tschentscher Foto: Sven Teschke / Wikimedia Commons

Auch Hamburgs Diakoniechef Dirk Ahrens gratulierte dem Bürgermeister. „Zur Bekämpfung des Klimawandels und Fortsetzung der Digitalisierung ist nun noch die Bewältigung der Coronakrise hinzugekommen“, sagte er. Hamburg könne das „schaffen, wenn die Politik den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht aus dem Blick verliert.“ Eine „ambitionierte Sozial- und Gesundheitspolitik“ sei für den nötigen Zusammenhalt unabdingbar.

Dank an Gesundheitssenatorin

Einen besonderen Dank hatte der Diakoniechef für die aus dem Amt scheidende Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). „Sie war eine wirklich kompetente und verlässliche Partnerin“, sagte Ahrens. Storcks habe „viele wichtige Gesundheits- und Pflegethemen vorangebracht“. (epd)

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