Reformierte Kirche

Jubiläum für Partnerschaft zu Südafrika

Seit 20 Jahren unterhält die Reformierte Kirche eine Partnerschaft mit Südafrika. Das wird jetzt gefeiert.

Leer/Rinteln . Die Evangelisch-reformierte Kirche mit Sitz in Leer feiert in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft zur südafrikanischen reformierten Kirche. Anlässlich des Jubiläums kommen Vertreter beider Kirchen sowie der Lippischen Landeskirche und des Reformierten Bundes von Donnerstag bis Sonntag (27. bis 30. Juni) im Kloster Möllenbeck bei Rinteln zusammen, wie die reformierte Kirche in Leer mitteilte.

Die beiden deutschen Kirchen, die „Uniting Reformed Church of Southern Africa“ sowie der Reformierte Bund unterzeichneten zwischen Oktober 1998 und November 1999 einen Partnerschaftsvertrag. Dem Vertrag vorangestellt sind Auszüge aus der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 und dem Bekenntnis von Belhar von 1986. Mit der Barmer Erklärung widersprachen die Unterzeichner dem Machtanspruch des Nationalsozialismus. Das Bekenntnis von Belhar erklärt das System der Apartheid für unvereinbar mit dem christlichen Glauben.

Im Kloster Möllenbeck wollen die Leitungsgremien der Kirchen eine Bilanz der Partnerschaft ziehen und Schwerpunkte für ihre weitere Zusammenarbeit vereinbaren. Für die Evangelisch-reformierte Kirche nimmt unter anderem Kirchenpräsident Martin Heimbucher teil. Aus Südafrika kommt der Vorsitzender des Kirchenparlaments, Leepo Johannes Modise. Zudem wird der südafrikanische Theologe Dirkie Smit einen Vortrag darüber halten, wie eine bekennenden Kirche heute aussehen kann.

Die „Uniting Reformed Church of Southern Africa“ entstand 1994 durch einen Zusammenschluss der „Dutch Reformed Mission Church“ und der „Dutch Reformed Church in Africa“. Ihr gehören mehr als 500.000 evangelische Christen in Südafrika und Namibia an. (epd)

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