Millionen-Projekt

Jetzt wird der Turm des Greifswalder Doms saniert

Das Mauerwerk wird instandgesetzt, die Holzkonstruktion erneuert. Bis alles fertig ist, dauert es.

Der Dom von Greifswald wird saniert

Greifswald. Die etwa 2,3 Millionen Euro teure Turmsanierung des Greifswalder Doms St. Nikolai hat jetzt mit der Einrüstung begonnen. Bis Ende Oktober 2017 soll dieser schwierigste und kostenintensivste Bauabschnitt der Sanierung des Wahrzeichens der Hansestadt beendet sein, wie der pommersche Kirchenkreis mitteilte. Unter anderem müssten erhebliche Flächen des Mauerwerks instand gesetzt und diverse Zuganker verstärkt werden. Teile der Holzkonstruktion werden entsorgt, weil sie beispielsweise mit dem Holzschutzmittel Hylotox belastet sind. Erst dann könnten die Zimmerleute an die Behebung der Schäden gehen.
Von den benötigten etwa 2,3 Millionen Euro kommen 1,5 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln. Weitere 400.000 Euro steuert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bei, die Hermann Reemtsma Stiftung gibt 380.000 Euro und die Deutschen Stiftung Denkmalschutz 30.000 Euro.
Insgesamt kostet die aktuelle Phase der Domsanierung fünf Millionen Euro. Mehr als zwei Millionen Euro wurden seit dem Jahr 2013 bereits umgesetzt. Schwerpunkte der Sanierung des Greifswalder Doms waren das nördliche und das südliche Seitenschiff sowie der Einbau von Zugankern im Mittelschiff. (epd)

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