St. Jacobi

„Heilige Nächte“: Hauptkirche bietet Seelsorge

Auch im Lockdown für die Menschen da sein – das möchte St. Jacobi. Dafür bietet die Gemeinde ab 25. Dezember Seelsorge-Abende an, mit Hygiene-Regeln.

Besucher können in St. Jacobi ein Licht entzünden

Hamburg. Die Hamburger Hauptkirche St. Jacobi bietet vom 25. Dezember bis 5. Januar 2021 mit den „Heiligen Nächten“ eine neue Form der Seelsorge an. Täglich stehen von 17 Uhr bis etwa 19.30 Uhr Seelsorger für vertrauliche anonyme Gespräche zur Verfügung, wie die kirchliche Pressestelle mitteilt. Unter dem Motto „Kraft schöpfen – Last ablegen – Zuspruch erfahren“ bietet die Kirche an verschiedenen Stationen unterschiedliche Rituale der Besinnung an. Damit wende sich die Jacobi-Kirche auch an diejenigen, die keine regelmäßigen Kirchgänger sind, sagt Jacobi-Pastorin Lisa Tsang.

„Gerade jetzt im harten Lockdown und angesichts der hohen Infektionszahlen möchten viele Menschen über ihre Sorgen und Nöte sprechen, sehnen sich nach Stärkung und Zuversicht“, erklärt Bischöfin Kirsten Fehrs. Die Seelsorgekirche biete dafür einen geschützten Raum für vertrauliche Einzelgespräche auf Abstand. Zugleich biete die offene Kirche eine „Trostherberge“, um zu sich zu kommen, ein Licht anzuzünden und einen persönlichen Segen zu empfangen.

Emotional anstrengend

Während der Corona-Pandemie werde die Weihnachtszeit 2020 für viele emotional besonders anstrengend, ergänzt Pastorin Kerstin Lammers, Leiterin des Hauptbereichs für Seelsorge in der Nordkirche. „Wir möchten als Kirche an der Seite der Menschen sein und auch während des Lockdowns persönlich ansprechbar bleiben.“ (epd)

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