Hamburger Obdachlosenverein „Teilhabe statt Armut“ legt los

Das Projekt hat sich auf die Fahnen geschrieben, Lösungen für Armut und Ausgrenzung zu finden. Durch den Sieg bei einem Wettbewerb steht das Startkapital.

Ein Mann sammelt Pfandflaschen – gegen Armut will das Projekt etwas unternehmen

Hamburg. Das Projekt „Teilhabe statt Armut“ des Obdachlosenvereins Strassenblues hat das nötige Startkapital zusammen und beginnt mit seiner Arbeit. In den nächsten Monaten will der Verein gemeinsam mit obdachlosen Menschen, Wohlhabenden, Experten und Politikern Lösungen für Armut und Ausgrenzung erarbeiten und umsetzen, wie Strassenblues mitteilt. Die Crowdfunding-Kampagne brachte zwar nur 1.795 Euro, doch durch den Gewinn des bundesweiten „Wettbewerbs Sozialkampagne“ erhält der Verein 10.000 Euro Preisgeld.

„Die angestoßene Debatte auf Twitter durch #IchBinArmutsbetroffen zeigt, wie verzweifelt Menschen in unserem Land sind und kaum noch wissen, wie sie sich und ihre Kinder ernähren sollen“, sagte Strassenblues-Gründer Nikolas Migut. Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, würden ausgegrenzt. Dafür werde der Verein Lösungen für Hamburg erarbeiten und kleine wie große Veränderungen ermöglichen, hieß es. (epd)

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