Kirchenkreis Mecklenburg

Grundstein für neues Verwaltungsgebäude gelegt

Sechs Millionen Euro soll das neue Gebäude in Güstrow kosten. Dafür wird es klimafreundlich gebaut – inklusive Ladeplätze für E-Autos.

Hier soll das neue Verwaltungsgebäude des Kirchenkreises entstehen

Güstrow. In Güstrow (Landkreis Rostock) ist der Grundstein für ein neues Verwaltungsgebäude des Kirchenkreises Mecklenburg gelegt worden. Die Gebäudeplanungen sehen 50 Arbeitsplätze auf drei Geschossen vor, wie der Kirchenkreis mitteilt. Dazu kommen 35 Parkplätze. Der Neubau im St-Jürgens-Weg soll mit CO2-mindernder Haustechnik, einer Solaranlage und vier Ladepunkten für E-Autos ausgestattet werden. Die Baukosten für den Kirchenkreis sind mit rund sechs Millionen Euro angesetzt. Geplanter Einzug ist Ende März 2023.

Die Kirchenkreisverwaltung Mecklenburg hat derzeit drei Standorte in Schwerin, Güstrow und Neubrandenburg mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitenden. Die angemietete Immobilie in der Domstraße, in der die Güstrower Außenstelle mit ihren 36 Mitarbeitenden derzeit untergebracht ist, habe problematische Treppen, etliche zu beengte Räume sowie eine E-Anlage, die „in die Jahre gekommen“ sei, sagte Propst Wulf Schünemann (Rostock). Zudem laufe der Mietvertrag aus.

Langfristiger Standort

Unabhängig von künftigen Entwicklungen solle Güstrow „auf jeden Fall als langfristiger Standort“ der Kirchenkreisverwaltung Mecklenburg erhalten und konsolidiert werden, so Schünemann. Mittelfristig könnte der St.-Jürgens-Weg auch zum Zentralstandort der Kirchenkreisverwaltung Mecklenburg entwickelt werden.

Güstrow ist zentral gelegen und hat eine gute Verkehrsanbindung. Im Verhältnis zu Schwerin, Rostock und Neubrandenburg sind die Immobilienpreise in Güstrow relativ moderat, und es gibt eine geringere Konkurrenzsituation bei der Suche nach Fachkräften. (epd)

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