Synode der Nordkirche

Gemeindebriefe von Wismar und Sylt ausgezeichnet

Während der Synode der Nordkirche sind die besten Gemeindebriefe des Nordens ausgezeichnet worden. Sie seien ein wichtiges Format, betonte die Synoden-Präses.

Die Gewinner des Gemeindebriefpreises

von Thomas Morell

Lübeck-Travemünde. Die evangelischen Kirchengemeinden der Hansestadt Wismar und der Norddörfer auf Sylt sind mit dem Gemeindebriefpreis der Nordkirche ausgezeichnet worden. Beide Gemeindebriefe überzeugten durch ein gutes Layout, gute Lesbarkeit und gelungene Fotos, erklärte die Jury. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 600 Euro wurde den Redaktionen während der Landessynode in Lübeck-Travemünde überreicht.

Der zweite Preis mit 500 Euro ging an die Auferstehungsgemeinde Hamburg-Lohbrügge, der dritte mit 300 Euro an die pommersche Gemeinde Kartlow-Völschow bei Jarmen und der vierte mit 250 Euro an die Gehörlosen-Gemeinde der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern.

Höhere Auflage als die „Zeit“

Zwei Sonderpreise wurden vergeben für einen besonders gelungenen Relaunch. Sie gingen mit je 250 Euro an die Kirchengemeinden Hamburg-Harburg und die St. Nicolai-Gemeinde Flensburg. 190 Gemeinden hatten sich beteiligt. Die Gesamtauflage der Gemeindebriefe beträgt nach Angaben der Veranstalter 595.000 Exemplare und ist damit höher als die der „Zeit“.

Der Gemeindebrief sei ein wichtiges Format für die Kommunikation der Gemeinden, sagte Synoden-Präses Ulrike Hillmann. Viele Menschen würden sich bei der Erstellung und Verteilung engagieren. Der Gemeindebrief würde auch Menschen erreichen, die nicht aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.

Ausgerichtet wurde der Gemeindebriefpreis vom Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche (AfÖ), der Evangelischen Zeitung und der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung. (epd)

Mehr zur Synode
Landesbischöfin: „Lasst uns Experimente machen!“
„Nordkirche will Taufen ohne Paten erproben“

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren